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Der Säure-Basen-Haushalt

Das Ökosystem Körper

Tagtäglich können wir es lesen oder im Fernsehen sehen, Umweltschützer weisen immer wieder darauf hin: Die Zerstörung der Umwelt durch Luftverschmutzung und Abgase. Bei einem Spaziergang durch unsere Wälder sehen wir die Auswirkungen der Naturschädigungen: Das Waldsterben.

Auch unser Körper ist ein kleines Ökosystem, in dem alles in Verbindung zueinander steht. Im menschlichen Körper kommen Säuren gleichermaßen wie Basen vor. Ist das Verhältnis zwischen Säuren und Basen im Gleichgewicht, sind wir gesund. Unsere Organe und die Stoffwechselvorgänge funktionieren.

Im Stoffwechsel werden laufend Säuren produziert. Der Organismus muss diese Säuren durch Basen neutralisieren und ausscheiden.

Nun hat die Natur ein ausgeklügeltes System vorgesehen, um Entgleisungen im Organismus für eine kurze Übergangszeit auszugleichen. Diese Schutzvorrichtung sind Säurepuffer, die dafür sorgen, dass Säuren abgefangen werden.

Wenn allerdings durch Ernährung, mangelnde Bewegung, Dauerstress diese Regulationsmechanismen überlastet sind und nicht mehr ausreichend Basen zum Ausgleich  vorhanden sind, kommt es zu einer Säureverschiebung zunächst in das Bindegewebe, dann in Gelenke und Sehnen (vor allem Sehnenansätze) und zum Schluss in die säureempfindliche Muskulatur. Wir sind übersäuert und werden krank.

Wir müssen Basen zuführen, um dieses Gleichgewicht wieder herzustellen. Basen zur „Abpufferung“ der Säuren sind Mineralstoffe, wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink. Diese Mineralstoffe kommen in der Nahrung vor und können bei einer ausgewogenen Ernährung aufgenommen werden.
Durch Lagerzeiten und industrielle Verarbeitung enthält die Nahrung oft nicht mehr genügend Mineralstoffe, um unseren täglichen Bedarf zu decken.